Mittwoch, 12. Februar 2014

Februar-Lebenszeichen

Ja, mich gibt es noch, auch wenn mein Drang, meine Gedanken mit der Welt zu teilen, doch sehr in den Hintergrund getreten ist. Der x-te Sonnenuntergang, das neueste Gesicht in einer Paprika, Illustrationen von Fröschen und Drachen, eine Rezension zu einem Buch... vielleicht findet es bald wieder den Weg hierher.

Nun habe ich etwas entdeckt, was mich zum ersten Blogeintrag in diesem Jahr verleitet. Seit 2010 halte ich in meiner Heimatstadt Ausschau nach ganz besonderen Graffitis: einem traurig dreinblickendem, bunten Mädchen. Es ist inzwischen nahezu überall in den verschiedensten Formen zu finden, ihm wurde vor kurzem sogar eine Ausstellung gewidmet und es gibt ein YouTube-Video, über das ich mich sehr gefreut habe.





Bisher bei mir gebloggt:
    Dezember 2010
    Januar 2011
    Februar 2011
    März 2011 (übermalt)
    April 2011 (weggebröselt)
    Mai 2011
    Dezember 2011
    April 2013

      Donnerstag, 8. August 2013

      August-Abend

      Wenn der Zug nur einmal in der Stunde fährt, nimmt man zwangsläufig mal einen späteren... wenigstens war die Aussicht gut!


      August-Buch

      Es ist die Geschichte von Marc, seinem besten Freund und Nachbar Jones, Basti, Fred und später auch Floyd, die vor allem eins verbindet: ihre Liebe zu guter Rock-Musik und AC/DC im Speziellen.
      "Jones ist zwölf 1/3, ich bin zwölf und einen Monat, und das da vorne sind Queen. Und zwar nicht die späteren Queen. Die tüdeldi-tüdeldi-Queen. Die Another-one-bites-the-dust-Radio-Gaga-Who-wants-to-live-forever-Flash-Ahaaa-Under-Pressure-Queen. Sondern die verzerrte-Gitarren-dicke-Drums-und-theatralische-Spiegelbrillen-Freddie-Queen." (Seite 14/15)

      Die Jungs wachsen zusammen auf, entdecken gemeinsam neue Rock-Platten wie unbezahlbare Schätze, gehen mit ihren Leichtkrafträdern auf Tour, feiern, trinken, streiten und vertragen sich wieder. Es ist eine Jugend, wie sie jeder Rockmusik hörende Junge in den 80ern erlebt haben könnte und doch ist sie besonders, so lebendig wirken alle Figuren, so detailverliebt, authentisch und oftmals witzig sind die Episoden, so tragisch und realistisch geht sie zu Ende, um einem Erwachsenenleben zu weichen.



      autoreverse Trailer from Thauma on Vimeo.


      autoreverse
      startet im Jahr meiner Geburt 1978 und auch wenn ich einige Jahre versetzt zu den Protagonisten aufgewachsen bin, so erinnere ich mich an viele Details aus den 80ern, denen man in der Geschichte begegnet und die einen zum Schmunzeln bringen. Dabei hat man nie das Gefühl, es würden extra bestimmte Marken, Songs oder Gegebenheiten aus dieser Zeit eingebracht werden, um die Zugehörigkeit zu betonen. Die 80er mit ihren typischen Eigenheiten fließen ganz natürlich in die Handlung ein, stets von einem kleinen Augenzwinkern begleitet.

      Fazit:
      autoreverse hat mich auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit mitgenommen und bestens unterhalten. Ich konnte rocken, lachen, ein bisschen mitfiebern und am Ende auch eine kleine Träne verdrücken, denn genau so ist das Leben.






      Kai Thomas Geiger
      autoreverse
      Theiss Verlag
      Klappenbroschur
      240 Seiten
      ISBN-13: 978-3806227741
      Cover ©  Theiss Verlag

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      Donnerstag, 1. August 2013

      August-Zitat

      "Wenn man einundzwanzig ist, gleicht das ganze Leben einer Landkarte, auf der alle Straßen zum Ziel führen. Mit fünfundzwanzig regt sich allmählich der Verdacht, dass die Landkarte auf dem Kopf steht, und erst mit vierzig weiß man das mit Sicherheit. Mit sechzig hat man sich dann endgültig verirrt, das kann man mir gern glauben."
      Stephen King, Joyland

      Mittwoch, 31. Juli 2013

      Juli-Abend

      Etwas zeitversetzt, aber noch im richtigen Monat, landet endlich dieser Abend hier.



      Sonntag, 30. Juni 2013

      Juni-Lied

      Dieses Lied habe ich zum ersten Mal im Kino gehört, in "Der große Gatsby", und bekomme es seitdem nicht mehr aus meinem Kopf... gerade im Kontext mit den Bildern des Films absolut magisch!

      Dienstag, 28. Mai 2013

      Mai-Kater

      Mein Lieblingskater ist auch in schwarz-weißer Stimmung eine absolute Schönheit :c) Man beachte die angedeuteten Teufelshörner...


      Mittwoch, 1. Mai 2013

      Mai-Gewinner

      Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen netten Kommentare, es hat mich sehr gefreut, dass mein Gewinnspiel auf so viel Interesse gestoßen ist. Ich werde im Gegenzug auch euren Blogs, sofern vorhanden, einen Besuch abstatten und in Ruhe stöbern :c)

      Für die Auslosung habe ich Random.org bemüht...


      ... und das ist der Gewinnerkommentar:


      Leider ist das der einzige Kommentar ohne Kontaktmöglichkeit, da im Blogger-Profil kein eigener Blog hinterlegt ist. Also, liebe/r Autumn_Wind, bitte melde dich bis zum 8. Mai 2013 bei mir unter der im Impressum angegebenen E-Mail-Adresse, damit ich dir deinen Gewinn zuschicken kann. Ansonsten wird noch einmal neu verlost.

      Update:
      Da sich Autumn_Wind nicht gemeldet hat, ist Christine mit diesem Kommentar nachgerückt, herzlichen Glückwunsch!

      Dienstag, 23. April 2013

      April-Blogger schenken Lesefreude

      Der Welttag des Buches ist wie der Name schon verrät, ein weltweiter Feiertag, der dem Lesen, Büchern und Autoren gewidmet ist. Unzählige Blogger zelebrieren jedoch täglich ihre Liebe zur Literatur, sodass es eigentlich kein Wunder ist, dass 2013 erstmalig die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“, initiiert von den beiden Bloggerinnen Christina und Dagmar, auf über 900 Blogs startet.

      Zwar landen auf meinem Blog verhältnismäßig wenige Rezensionen, doch auch ich lese für mein Leben gern und möchte ein Buch verlosen, das mich 2012 sehr beeindruckt und noch lange gedanklich begleitet hat: Vollendet von Neal Shusterman.

      Neil Shustermans Szenario in Vollendet ist realistisch, erschreckend, schrecklich, spannend und emotional aufwühlend. Nie weiß man, was einen auf der nächsten Seite erwartet, und man wird immer wieder überrascht, auch von seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, die beim Lesen ausgelöst werden.


      Meine vollständige Rezension kann man hier nachlesen.

      Wer gerne in den Lostopf möchte, um Vollendet von Neal Shusterman zu gewinnen (ohne Dekoration), und eine Adresse in Deutschland hat, kommentiert einfach unter diesem Beitrag bis zum 30.04.2013 um 23:59 Uhr mit hinterlegter Kontaktmöglichkeit. Am 01.05.2013 wird ausgelost, viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

      An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Christina und Dagmar für die tolle Aktion und danke an meinen lieben Papa, der Vollendet für mich beim Bücher-Oxfam gerettet hat :c)

      Montag, 22. April 2013

      April-Buch 2

      16 und immer noch ungeküsst, Lilia hat es satt! Hinzu kommt noch, dass sie an ihrem Geburtstag allein auf ihrem Zimmer versauert, anstatt mit ihren Freunden Dana, Maiken und Tom eine coole Party zu feiern. Als sie nach einer vergeigten Klassenarbeit ein Bioreferat mit dem Thema "Balzverhalten im Tierreich" aufgebrummt bekommt, nimmt sie ihre Forschungsarbeit als willkommenen Anlass für Experimente in der Praxis - mit ihren Klassenkameraden!

      Meine Meinung:
      Lilia ist eine sympathische 16-jährige, chaotisch, selbstkritisch, witzig und auch ein bisschen naiv. Mit den Jungs hat es bislang noch nicht geklappt, auch wenn sie einen guten Stand in der Klasse und in ihrer Clique hat. Sie erzählt ihre Geschichte in der Gegenwartsform anhand von Tagebucheinträgen aus der Ich-Perspektive. Gegliedert nach Datum und Uhrzeit erfährt man ihre Gedanken, ungefiltert und umgangssprachlich, wie sie dem Kopf eines Teenagers entspringen zu scheinen. Illustriert wird dies von kleinen, passenden Kritzeleien am Seitenrand.

      „0.20 Uhr Gähn. Ich glaub... Waaah! Mama! Brüllt! Spät! Bett! Morgen! Schule! Grrr. Zurückgebrüllt! Ich! Bin! 16! Und gehe! Ins Bett! Wann! Ich! Will!!!!!!!!!!!“

      (Seite 18)

      Auch wenn Lilia vordergründig ein junges Mädchen mit den typischen Problemen einer Heranwachsenden - Schule, Familie und Jungs - ist, so kann man die Ausgangssituation in ähnlicher Form ebenfalls in Frauenromanen wiederfinden. Die unsichere, chaotisch-liebenswerte weibliche Hauptfigur hadert mit ihrem Schicksal und will dem mit ungewöhnlichen Mitteln Abhilfe schaffen. Durch experimentelle Handlungen wird allerhand Verwirrung gestiftet, ein Missverständnis folgt dem nächsten und natürlich gibt es den Jugendfreund aus Kindertagen, der Lilia stets treu zur Seite steht und sich seine ganz eigenen Gedanken macht, die mithilfe von strategisch in der Handlung platzierten E-Mails verdeutlicht werden.





      Nichtsdestotrotz sind die Abenteuer von Lilia für Jung und Alt unglaublich unterhaltsam und lesenswert. Es macht einfach Spaß, den stellenweisen wirren Gedanken der 16-jährigen zu folgen (und sich als Erwachsene an Ähnliches aus der eigenen Jugend zu erinnern) und mitzufiebern, wann und von wem sie ihren ersten Kuss bekommt. Nicht nur mit Lilia wird eine Identifikationsfigur geschaffen, auch ihre Familie, die kleine kluge Schwester Rosalie und Florian, genannt Flokati, der große lässige Bruder, sowie ihre Freunde wie der unkomplizierte Tom, die träumerische Maiken und die tolerante Dana erhalten eine erzählerische Tiefe. Einen Rahmen bilden zudem lustige Begebenheiten aus dem Tierreich, die sogleich von Lilia auf die Welt der Menschen übertragen werden.

      „Ein amerikanischer Psychologe will herausgefunden haben, warum Männer früher sterben als Frauen: weil sie balzen. Männchen, egal ob Tier oder Mensch, verhalten sich im Liebesrausch so hirnlos, dass sie Leib und Leben riskieren. Bären zum Beispiel können bei der Partnersuche zum Problembär werden und müssen erschossen werden. Au weia!“
      (Seite 117)

      Ausstattung:
      Das bedruckte Hardcover ist ein richtiger Eyecatcher für Teenie-Mädels - auf hellem, rosa auslaufendem Grund befinden sich zahlreiche Kussmünder in verschiedensten Lippenstiftfarben, die zusammen mit dem Titel lackiert wurden. Die Vor- und Nachsatzblätter sind passend dazu in einem knalligen Pink gehalten. Um den Tagebuch-Charakter der Geschichte zu unterstreichen, sind die Kapitel in Tage mit Datum unterteilt und die einzelnen Abschnitte nach Uhrzeiten gegliedert. Kapitelüberschrift und ein kleiner Einleitungstext sind in einer Schreibschrift gesetzt, witzige Zeichnungen lockern den Lesefluss zusätzlich auf. Insgesamt ist es eine sehr ansprechende Gestaltung, die optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten wurde.

      Fazit:
      Waaah! Ein offenes Ende!!! Lilias erstes Abenteuer beginnt ungeküsst an ihrem 16. Geburtstag und endet nach vielen witzigen Verwicklungen und Wendungen... unnötig offen! Der nächste Band erscheint hoffentlich bald!



      Mara Andeck
      Wen küss ich und wenn ja, wie viele; Band 1
      Boje Verlag
      239 Seiten
      Hardcover
      ISBN-13: 978-3-414-82350-2
      Cover © Boje Verlag

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